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Was heißt Politik?

Politik kommt von dem griechischen Wort POLIS, das heißt Stadt oder Gemeinschaft.

Politik heißt eigentlich STAATSKUNST.

Man meint mit Politik, dass eine Gemeinschaft sich eine Ordnung gibt, damit sie ihre Ziele erreichen kann.

Um diese Gemeinschaft zu lenken, gibt es verschiedene Einrichtungen und Ämter.

Fast alles hat mit Politik zu tun: Außenpolitik, Familienpolitik, Schulpolitik ….

Es gibt auch viele Begriffe, die jeder schon einmal gehört hat, aber meist nicht genau erklären kann wie Demokratie, Bundestag, Grundgesetz usw.

Auf der Politikseite für Kinder findest du neben Nachrichten auch ein Lexikon, in dem du diese Begriffe nachschlagen kannst.

     

 

 

 



Überall wird Politik gemacht – in Deutschland

Wir leben in einer großen Gemeinschaft, unserem Staat Bundesrepublik Deutschland.

Der wird von der Bundesregierung regiert.

An deren Spitze steht der Bundeskanzler oder die Bundeskanzlerin.

Hier kannst du erfahren, welche Aufgaben unsere Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel erledigen muss.

Bundeskanzlerin Angela Merkel

Für die verschiedenen Aufgaben gibt es die unterschiedlichen Ministerien.

Hier kannst du dir erklären lassen, wie das Ministerium für Kinder und Jugend arbeitet.

Unser Staat ist in viele Bundesländer unterteilt.

Wir leben in Nordrhein-Westfalen.

Unser Land wird von der Landesregierung, dem Landtag, regiert.

Chef ist der Ministerpräsident oder die Ministerpräsidentin.

In dem Bundesland gibt es die Kommunen, das sind die Kreise und Städte.

Wir leben im Kreis Wesel.

Den Kreis regiert der Kreistag, Chef ist der Landrat oder die Landrätin.

Wir leben in der Stadt Dinslaken.

Die wird durch den Stadtrat regiert.

Den Vorsitz hat der Bürgermeister oder die Bürgermeisterin.

Was alles in einem Rathaus passiert, erfährst du auf der Homepage Kinderrathaus.




... und Politik in unserer Schule

Auch wir in der Schule sind eine Gemeinschaft.

Deshalb entscheidet die Schulkonferenz mit Eltern- und Lehrervertretern über das, was getan werden soll.

Die Schule leitet der Schulleiter oder die Schulleiterin.

Klick hier zur Schulkonferenz!

In der Schule sind viele Klassen, auch die sind Gemeinschaften.

Die Kinder wählen die Abgeordneten, die das Schulparlament bilden.

Die Schulleitung gibt die Wünsche der Kinder an die Schulkonferenz weiter und informiert die Kinder über die Ideen und Wünsche der Eltern und Lehrer.

Klick hier zum Schulparlament!


 



Was lernst du in der Gartenschule über Politik?

Klasse 1


Schon ab der ersten Klasse wählst du in deiner Klasse
Abgeordnete für das Schulparlament.

Du erarbeitest mit deiner Klassengemeinschaft Regeln,
wie ihr miteinander umgehen wollt.

Du lernst unserer Schulmotto
und unseren Schulvertrag kennen,
in dem die Rechte und Pflichten aller aufgeführt sind.

Klasse 2

Ab der zweiten Klassen lernst du die Weltkinderrechte kennen.

Du weißt, warum wir in jedem Jahr den Weltkindertag zusammen feiern.

Hier kannst du dich über die Weltkinderrechte informieren:

Klasse 3

In Klasse 3 beschäftigt ihr euch mit unserer Stadt Dinslaken.

Ihr besucht unsere Bürgermeisterin und das Rathaus.

Ihr lernt die "Kommunalpolitik" kennen, also die Politik eurer Stadt.

Klasse 4

Um den Kreis Wesel und Nordrhein-Westfalen geht es dann in Klasse 4 und ihr fahrt zum Düsseldorfer Landtag.

Auf dieser Seite findest du einen Bericht über den Landtagsbesuch.

Aber es geht auch um deutsche Geschichte, wenn ihr das Thema „Nationalsozialismus“ behandelt.

Übrigens: In der Leseinsel gibt es eine ganze Medienkiste zum Thema „Demokratie“.

 


      1. Das Recht auf Gleichheit
      2. Das Recht auf Gesundheit
      3. Das Recht auf Bildung und Entwicklung ihrer Talente
      4. Das Recht auf Spiel und Freizeit
      5. Das Recht auf freie Meinungsäußerung, Information und Gehör
      6. Das Recht auf gewaltfreie Erziehung
      7. Das Recht auf Schutz vor Ausbeutung
      8. Das Recht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht
      9. Das Recht auf elterliche Fürsorge
      10. Das Recht auf Betreuung bei Behinderung

Bei UNICEF werden dir die Kinderechte erklärt:

 

 

444 Hände gegen Kindersoldaten

Nicht alle Kinder in der Welt leben so wie wir: viele hungern, können nicht zur Schule gehen, müssen schwer als Sklaven (ohne Rechte und Bezahlung) arbeiten oder werden ihren Familien geraubt und in den Krieg geschickt.

Am Weltkindertag 2008 führte unsere Gartenschule zusammen mit der Ernst-Barlach-Gesamtschule als Agenda21-Schulen die große Aktion "Es ist 5 vor 12 - Kinderrechte sind Menschenrechte" durch.

  Im Rahmen ihrer Projektarbeit zum Weltkindertag beschäftigten sich die Kinder der 4. Klassen ausgiebig mit der Situation der Kindersoldaten und der Aktion Red Hand.

Diese Aktion richtet sich gegen den Missbrauch von Kindern als Kindersoldaten.

Die "Großen" gaben ihr Wissen an die jüngeren Gartenschulkinder weiter und druckten mit ihnen auf dem Schulhof viele rote Hände.

Am großen Weltkindertag-Aktionstag am 19.09.08 informierten die Kinder der 4. Klassen viele Passanten über die Red Hand Aktion und druckten auch mit ihnen viele rote Hände. Außderdem organsisierten sie eine große Ausstellung im Dinslakener Rathaus.

Denn:

Am Red Hand Day am 12.02.2009, dem internationalen Kindersoldaten-Gedenktag, sollten den UN-Politikern in New York 1.000.000 Rote Hände übergeben werden.

Es sollte deutlich gemacht werden, dass ein Verbot von Kindersoldaten keine Bedeutung hat, wenn es nicht auch umgesetzt wird.

Die weltweite Aktion unterstützen  neben terre des hommes  u. a. Amnesty International,  Aktion weißes Friedensband und die Kindernothilfe.

 

444 rote Hände konnte unsere Gartenschule dank der 4. Klassen beisteuern.


Die Abgeordneten der Klassen 4 haben diese an terre des hommes geschickt.

Hier findest du

- Infos über die Red Hand Aktion


- einen Bericht über unsere Aktion

 

- Fotos vom Weltkindertag

 

Im April 2009 haben wir uns bei Unicef um den Sonderpreis "Kinderrechte in der Schule" beworben.

 

 

 







 

 

 

 


Besuch des Landtags

Am 11. Januar 2007 waren wir, die Klasse 4A, in Düsseldorf beim Landtag.

Zuerst haben wir in einem großen Saal gefrühstückt. Dann holte uns Frau Birn vom Besucherdienst ab und fuhr mit uns in einem gläsernen Aufzug in die obere Etage.

Zuerst haben wir auf der Pressetribüne gesessen und den Plenarsaal gesehen. Später sind wir in den Plenarsaal gegangen, dahin, wo normalerweise die Politiker sitzen.

Susi war die Landtagspräsidentin, die wir vorher in echt getroffen haben. Später haben wir auch noch Autogramme von ihr bekommen.

Im Plenarsaal war es sehr spannend. Wir haben selber Politiker gespielt. Es ging darum, nur noch sechs Wochen Ferien im ganzen Jahr zu haben. Darüber haben wir heftig diskutiert. Darum sind wir dann auch einen Zug später zurück gefahren.

 

Klasse 4a vor dem Düsseldorfer Landtag Auf der Pressetribüne
Der Plenarsaal Susi auf dem Platz der Landtagspräsidentin Regina van Dinther
Auf den Plätzen Schriftführer
Abgeordnetenplätze Die 4a im Plenarsaal
Landtagspräsidentin Regina van Dinther  
 

 


Dinslaken im Nationalsozialismus

Im 4. Schuljahr lernt ihr auch Wichtiges über die Geschichte Dinslakens und Deutschlands, wenn ihr euch mit der Zeit des Nationalsozialismus und dem Zweiten Weltkreig beschäftigt. Durch Bücher, Internerecherchen, Befragungen von Zeitzeugen und Experten könnt ihr folgende Themenbereiche erkunden:

Du kannst herausfinden, wie Adolf Hilter an die Macht kam und wie sich dadurch das Leben der Menschen und auch der Kinder veränderte. Dazu könnt ihr Bücher lesen wie z. B. "Judith und Lisa" oder "Freundschaft für immer und ewig".
Das Mädchen Anne Frank erzählt in seinem Tagebuch von diesem schwierigen Leben in Angst und Schrecken.

Natürlich lernst du auch berühmte Personen Dinslakens kennen, die versucht haben, sich zu widersetzen wie z.B. Nikolaus Groß, Jeanette Wolff oder Schwester Euthymia. Ihr könnt wichtige Dinslakener Gedenkstätten wie den jüdischen Friedhof,
das Mahnmal "Der Leiterwagen" im Stadtpark oder auch die Ausstellung in unserem Museum im Voswinckelshof besuchen und mit den Kindern und Jugendlichen der anderen Schulen an der Gedenkfeier zur "Reichsprogromnacht" teilnehmen.

Im Kunstunterricht könnt ihr erfahren, warum Künstler und Künstlerinnen wie Otto Pankok, Ernst Barlach oder Käthe Kollwitz verboten wurden. Wenn ihr wollt, könnt ihr euch auch über die Besonderheiten von Bauwerken aus den verschiedenen Religionen informieren, also von Kirchen, Moscheen, Synagogen. Dazu kannst du die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Religionen Christentum, Islam und Judentum im Religionsunterricht erforschen.

Im Musikunterricht könnt ihr berühmte Lieder wie "Die Moorsoldaten" ode rauch jüdische Lieder wie "Haschi venu" lernen.

Doch auch von den Großen könnt ihr etwas lernen: Fragt doch einmal bei der EBGS nach Ernst Barlach oder arbeitet mit der Israel-AG des THG zusammen, die eine tolle Ausstellung an unserer Schule präsentiert hat.

Die Lokalpresse hat über das Projekt berichtet: